QR-Codes im Konsumgütermarketing – So macht es Sinn!

Sind in Deutschland QR-Codes nur etwas für Geeks und Social-Media-Gurus oder wird es nun Zeit, dass sich auch Marketing-Profis für Konsumgüter damit befassen? Abgesehen davon, dass eine Marke durch Verwendung von QR-Codes Modernität und Coolness beweist, bestehen überhaupt die Voraussetzungen für das Nutzen von QR-Code?

Hier findet tatsächlich eine rasante Entwicklung statt: Daten einer im Frühjahr veröffentlichen Studie der Fachhochschule Schmalkalden mit Stand vom September 2010 zeigten schon, dass bereits damals praktisch alle neu gekauften Handys Smartphones waren. Anhand der Daten über die weitere Verbreitung von Smartphones kann man damit rechnen, dass sie sich bis Ende 2012 durchgesetzt haben. Etwas bescheidener ist die Lage bei den Datenflatrates:  Rund 35 Prozent der Nutzer hatten 2010 noch mobile Internettarife, bei denen Kosten je nach Nutzung anfallen –aber auch da tut sich einiges im Markt. Nun bleibt als letzte Hürde das Vorhandensein einer Software auf dem Smartphone, die QR-Codes lesen kann: Hier ist eine Verbreitung von mindestens  50 Prozent gegeben.

Das wäre die „technische Reichweite“ –  aber damit die Verbraucher den QR-Code tatsächlich nutzen, müssen sich Marketingprofis etwas einfallen lassen , schließlich wird es bald von Codes nur so wimmeln auf Anzeigen, Produktverpackungen, Mailings und Labels, aber die Verbraucher haben oft ein begrenztes „Onlinebudget“ durch die noch weit verbreitenteten Optionstarife, Megabyte-Limits bei Flatrates oder schlicht und einfach die immer knappere Zeit. Hier zeigt die Studie, dass Käufer einen klaren Mehrwert erkennen müssen, bevor sie sich entscheiden, den QR-Code einzuscannen – und da kommt es im Mobile Marketing wieder auf Zielgruppenkenntnis und Kreativität an!

email
Shortlink:

» Alle Nachrichten (DE) | » All new items (EN)

Weitere Postings dieser Kategorie: / More posts from this category: