Wie deutsche Unternehmen den Erfolg in Südostasien sichern

Ethisches Verhalten und erstklassige Ingenieurleistungen rücken deutsche Firmen in Südostasien ins Scheinwerferlicht.

Um sich vom Erfolg deutscher Unternehmen in Südostasien zu überzeugen, reicht ein Blick in die lokalen Medien. Dort wird stets positiv über Wachstum und Ambitionen deutscher Unternehmen berichtet, die versuchen, in den Schwellenmärkten des Verbandes Südostasiatischer Staaten (ASEAN) Fuß zu fassen.

Während der gegenwärtigen Euro-Krise dominiert Deutschland die europäische Wirtschaft und kann so seine globale und regionale Reichweite noch steigern. In Thailand und Vietnam, wo wir mehrere führende deutsche Unternehmen beraten, profitieren täglich Millionen Kunden und Konzerne von deutscher Technologie und Expertise.

Ersten Kontakt mit deutschen Konsumgütern haben die Menschen in Südostasien sozusagen, sobald sie aus den Windeln heraus sind. Globale Marken wie Mercedes-Benz, BMW, Audi und Porsche üben dabei eine ganz besondere Anziehungskraft aus, denn sie repräsentieren sozialen Aufstieg. Ebenso Puma, Adidas und Braun – die Liste könnte lange weitergeführt werden.

Auf diese Bekanntheit bauen deutsche Konzerne und sind seit Jahrzehnten bemüht, sich in die Entwicklung ihrer Gastgeberländer einzubringen. Dafür investierten sie gewaltige Summen in die Infrastruktur und lieferten Kapital für enormes Wirtschaftswachstum sowie das nötige Know-How für Ausbildung und sozialen Aufschwung.

Die sorgfältige Pflege ihres Firmenimage war immer eine der Hauptantriebskräfte deutscher Konzerne auf den Schlüsselmärkten in Thailand, Vietnam, Malaysia und Indonesien. Um ihren Ruf nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern noch zu verbessern, zeigen deutsche Firmen in allen sozialen Schichten Eigeninitiative und sorgen dafür, dass ihre Kommunikation und ihre Botschaften konsistent und ethisch einwandfrei sind.

In einem Fall in Thailand, der nie publik gemacht wurde, entschied sich ein bekanntes deutsches Unternehmen aus ethischen Gründen dagegen, in ein Energieprojekt zu investieren. Durch den teils gewaltsamen Widerstand der örtlichen Gemeinde und aus Angst vor schwerwiegenden Umweltschäden verzichtete das Unternehmen auf die sehr verlockende Möglichkeit, mit dem Projekt schnelles Geld zu machen und zog sein Angebot diskret zurück.

Die Herausforderung für Pressesprecher einflussreicher deutscher Firmen liegt darin, eine Balance zwischen Profilierung einerseits und dem Schutz der Marke vor unnötigem Misstrauen und Kontroversen andererseits zu finden.

Einer der überzeugendsten Gründe für die wachsende Reputation deutscher Unternehmen ist ihr Fokus auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Angestellten. Tausende von asiatischen Studenten und Angestellten haben bereits von Kursen an Colleges, Universitäten sowie einem Angebot an betriebsinternen Lehrgängen profitiert, die durch Austauschprogramme und Stipendien in Deutschland realisiert wurden.

Doch obwohl deutsche Unternehmen stolz auf ihre Wurzeln sind, versuchen sie zugleich eine internationale Marke zu repräsentieren. Diese basiert zwar auf den Besonderheiten ihres Heimatlandes, ist jedoch flexibel genug, um sich schnell und effektiv an die örtliche Wirtschaft und die vorherrschenden sozialen Bedingungen anzupassen.

Die deutsche Verbundenheit mit der jeweiligen Region beschränkt sich jedoch nicht auf Geschäfte und Investitionen. Bereits seit mehr als einem Jahrhundert blühen die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den südostasiatischen Ländern. Ob in punkto Kunst, Unterhaltung und sogar landestypischer Küche, Deutschland ist der unumstrittene Star in den Hauptstädten Südostasiens.

Durch diese fest geknüpften Bande können sich deutsche Unternehmen weiter in ihren Gastgeberländern engagieren und die Öffentlichkeit dabei über ihren Beitrag zu deren langfristigem Wohlstand und über die Nachhaltigkeit ihrer eigenen Projekte informieren. Mit dieser Strategie ist es letztlich möglich,  die Markenstärke gegenüber einer begeisterten und zunehmend wohlhabenden Zielgruppe zu demonstrieren.

Von Brian Griffin, Vero PR, Thailand, Mitglied unseres globalen PR-Netzwerkes IPR-Team.

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Text in: Englisch

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